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So kommen Sie in Schwung: Triathlon für Couchpotatoes Triathlon ist nicht nur etwas für junge, schnelle oder schlanke Menschen. Jeder kann die Bewegung genießen und Ziele erreichen, die er nie für möglich gehalten
hätte! Schwimmen, Radfahren und Laufen bieten viel Abwechslung, sind gelenkschonend und ermöglichen somit einen sanften Start in ein sportlich-dynamisches Leben. Dabei geht es keinesfalls um
Höchstleistungen. Jayne Williams hat durch den Sport zwar viel Gewicht verloren, bezeichnet sich aber immer noch als Triathlonschnecke. Für sie steht der Spaß an der Bewegung im Vordergrund – und die
Tatsache, dass sie als Triathletin weit weniger an Krankheiten und Verletzungen leidet als vorher.8,95 EUR (inkl. 7% MwSt.) *, ISBN 978-3-941297-07-4
************************************************************ AUFTAKT Keine Angst vor klaren WortenFühlen Sie sich zu dick, und möchten etwas daran ändern? Zumindest aber nicht länger träge
auf der Couch sitzen und das Leben an sich vorbei ziehen lassen? Dann hilft nur eins: Sehen Sie den Tatsachen ins Auge, und bringen Sie Ihr Leben in Schwung! Vielleicht hilft Ihnen ja die Geschichte meiner
Verwandlung von einer fettleibigen Stubenhockerin in eine zufriedene Triathlonschnecke. Wie bitte?, denken Sie. Eine Schnecke ist doch völlig lahm und unsportlich! Soll ich mir etwa zum Ziel setzen, wie eine
Schnecke zu werden? Keine Panik. Atmen Sie tief und entspannt durch. Ich bin eine Hobbytriathletin auf ganz bescheidenem Niveau, eine Triathlonschnecke eben. Vor zwei Jahren habe ich angefangen
zu trainieren und an Wettkämpfen teilzunehmen. Dabei bin ich ziemlich lahm und ebenso dick, vor allem für eine Triathletin. Aber vorher war ich noch viel lahmer und deutlich dicker. Dieses Buch beschreibt
meine Reise von Übergewicht und Wehwehchen hin zu einem ganz ordentlichen Fitnesslevel, und zwar mit Hilfe des Triathlons. Ich möchte Sie einladen, mich auf diesem Weg zu begleiten, und Ihnen mit Tipps und
Aufmunterung zur Seite stehen, um Ihnen die ersten Schritte in diesem Sport zu erleichtern. Meine größte Hoffnung ist, dass Ihnen die Lektüre dieses Buches Spaß macht, und dass Sie anschließend gleich
loslegen und sich bewegen möchten. Spaß ist der Schlüssel zum Erfolg. Dieses Buch handelt nicht von der Gleichberechtigung dicker Menschen, von der offiziellen Politik im Umgang mit Übergewicht
oder davon, wie ich ein Opfer der Fast-Food-Industrie wurde. Wenn Sie wissen möchten, wie übergewichtige Leute mit ihren Problemen umgehen, gibt es zu diesem Thema schon genug andere Bücher. Dann ist dieses
Buch hier nicht das richtige für Sie. Es ist auch nicht für Hardcore-Triathleten in schicken, hautengen Sportklamotten geschrieben, die in jedem greifbaren Trainingsbuch nach einem Tipp suchen, wie sie ihren
Rad-Split um ein paar Sekunden verbessern können. Wenn Sie ein solcher Triathlonfreak sind und dieses Buch zur Unterhaltung lesen, finde ich das toll. Aber beschweren Sie sich hinterher nicht, dass Sie
dadurch keine neuen Bestzeiten erreicht haben. Das hier ist ein Buch für Leute wie mich – die sich womöglich schon ihr Leben lang mit ein paar Pfund zuviel rumschlagen, oder die es einfach nicht
schaffen, so konsequent Sport zu treiben, wie sie es gern täten. Vielleicht fahren Sie ja Ihre Kinder regelmäßig zum Schwimmtraining und wären dort am liebsten selbst schon mal kopfüber in das klare Wasser
gesprungen. Oder Ihr Nachbar hat an einem Triathlon teilgenommen, und Sie haben gedacht: „Mensch, wäre ich doch bloß auch so gut in Form.“ Oder werden Sie bald dreißig, vierzig oder fünfzig Jahre alt, und es
juckt Sie, einmal etwas völlig Neues zu probieren? Dann ist dies das richtige Buch für Sie – für alle langsamen, möglicherweise pummeligen Möchtegern-Triathleten. Wenn Sie sich selbst nicht gern
als dick bezeichnen, soll mir das recht sein. Aber angesichts diverser Statistiken, wonach in Deutschland rund 49 Prozent der Menschen über 18 Jahre übergewichtig und 13 Prozent fettleibig sind, sollte es
mich wundern, wenn wirklich alle meine Leser gertenschlank wären. Wenn Sie sich nicht als lahm bezeichnen mögen, halten Sie sich meinetwegen für schnell. Aber falls Sie nicht wirklich einer der wenigen
Topathleten sind, die wie ein Delfin durchs Wasser schießen, wie eine Maschine in die Pedale treten, dann vom Sattel steigen und wie eine Gazelle loslaufen, werden Sie zu Beginn Ihrer Triathlonkarriere eher
im Mittelfeld (oder sogar dahinter) ins Ziel kommen. Aber jetzt kommt’s: Sie können es trotzdem schaffen! Egal, ob Sie 50 Pfund oder mehr zuviel auf den Rippen haben, und egal, ob Sie in den
drei Sportarten schon Erfahrungen gesammelt haben oder nicht. Sie können trotzdem bei einem solchen Wettkampf starten – und finishen! Wenn Sie es langsam und geduldig angehen, Ihre Grenzen zwar erkennen,
aber ständig versuchen, sie zu erweitern, und vor allem zugeben, dass Sie ein wirklich blutiger Anfänger sind, dann können Sie Ihr Ziel erreichen. Als Triathlonschnecke ist man ein Anfänger. Das
ist ein Synonym für jeden, der sich dazu durchringt, ein wenig zu trainieren und einen Triathlon-Wettkampf in seinem eigenen Tempo zu bestreiten, nur für sich, in einer Mischung aus Stolz und Belustigung.
Man muss noch nicht einmal wirklich dick sein, um zu den Triathlonschnecken zu gehören. Das ist eine Frage der Einstellung. Selbst wenn ich je schlank (unwahrscheinlich) oder schnell (extrem
unwahrscheinlich) werden sollte, bliebe ich im Herzen doch immer eine Triathlonschnecke. Triathlonschnecken lachen über ihre Schwächen, feiern jeden noch so geringen Fortschritt und messen
ihren Erfolg daran, wie viel Spaß sie haben – und nicht etwa an Medaillen oder gar Siegerprämien. Sie tragen Socken mit lustigen Motiven, sie machen sich nicht darüber verrückt, wie sie in ihrem
Wettkampfanzug aussehen, und sie feuern jeden an, unabhängig von dessen Tempo. Sie warten nicht, bis sie endlich abgenommen haben oder irgendwelche günstigen Konstellationen eintreten, um mit dem anzufangen,
was sie gern tun möchten. So kommen Sie in Schwung: Triathlon für Couchpotatoes
ist keine umfassende Anleitung für Triathlonanfänger. Ich bin weder Coach noch Trainerin, Ernährungsberaterin oder sonstige Expertin. Ich möchte Sie vielmehr zum Schmunzeln bringen, Sie davon überzeugen, dass Sie den Anfang schaffen können, und Ihnen auf dem Weg zum Triathlon die jeweils nächsten Schritte und lesenswerte Bücher empfehlen. Hoffentlich machen Sie regen Gebrauch davon.
Ach ja, noch ein Tipp: Sport kann weh tun. Sie können so ziemlich alles bekommen – von Blasen an den Füßen über Knieprobleme bis hin zu allerlei fiesen Verletzungen, wenn Sie mal vom Rad
stürzen. Sollten Sie sich dafür entscheiden, mit dieser seltsamen Schwimm-, Rad- und Lauftherapie zu beginnen, tun Sie mir den Gefallen, und lassen Sie sich vorher von Ihrem Arzt durchchecken – vor allem,
wenn es aus medizinischer Sicht gravierendere Vorbehalte gibt als nur einen ordentlichen ‚Rettungsring‘. Und falls Sie mal auf die Nase fallen und sich die Haut aufschürfen – was gar nicht so
unwahrscheinlich ist – machen Sie das nicht mir zum Vorwurf, okay? Besorgen Sie sich einfach etwas Jod und ein paar Pflaster, und passen Sie beim nächsten Mal besser auf. Beachten Sie auch die
Straßenverkehrs- und Schwimmregeln. Schwimmen Sie im Freigewässer nie allein, seien Sie vorsichtig. Aber dazu schreibe ich später noch mehr. Jayne Williams Softcover, 250 Seiten. ISBN 978-3-941297-07-4 8,95 EUR (inkl. 7% MwSt.)
* Privatbestellungen innerhalb Deutschlands sind portofrei. Ins europäische Ausland werden 2,00 EUR Porto pro Buch berechnet. |