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Marvin Running
Autor der Bücher
ES läuft: Sei stark, Schweinehund!
SPORT: Sei kein Frosch, Schweinehund!

Vorstellen möchte ich mich selten und ungern, denn wem bin ich schon willkommen? Und ›innerer Schweinehund‹ ist eine wirklich widerliche Wortschöpfung. Mein Herrchen und Auslöser dieser ganzen Misere nennt mich ›Marvin‹, in Anlehnung an den depressiven, kleinen Roboter aus der Romanserie von Douglas Adams.
Also gut, dann: Ich bin Marvin, Schweinehund, innerer, gefangener, getretener, mit Füßen, die in Laufschuhen stecken. Nun ist es raus.

In seinem Blog http://marvinrunning.blogspot.com/ sind ständig neue, aber auch andere, Geschichten zu lesen...

Dort erhalten Sie auch eine signierte Ausgabe seiner Bücher.

 

Herrchen liest: Video-Lesung der Runner’s World

Interview mit Marvin Running

 

Interview mit Marvin Running auf rezension.org

Warum wollten Sie Autor werden?

Wissen Sie, ich bin bloß der unbedeutendere Teil einer gespaltenen Persönlichkeit. Ich wollte im Leben nie viel außer meiner Ruhe. Autor werden wollte ich schon gar nicht. Wie immer in meinem Leben wurde ich dazu gezwungen.

Wie sind Sie dazu gekommen?

Als ich nicht mehr weiter wusste, bin ich zum Psychiarter gegangen. Der meinte, die “narrative Therapie” sei das beste Mittel gegen eine posttraumatische Belastungsstörung. Und so habe ich angefangen, meine Erlebnisse zu erzählen.
Jedem der es wissen wollte – oder auch nicht wissen wollte. Das Internet ist großartig für so was. Also wurde ich der erste bloggende Innere Schweinehund. Nach einigen Wochen meldete sich der Sportwelt Verlag und wollte ein Buch aus dem Blog machen. Warum ein ganz normaler Mensch Dinge tut wie durch den Grand Canyon, durch Regenwälder oder über den Tafelberg zu laufen, das fanden die wohl interessant.
Auch die Laufzeitschrift “Runner’s World” meldete sich und wollte eine wöchentliche Kolumne, das Triathlon-Magazin wollte einen Artikel und so ging es immer weiter.

War es ein schwerer oder einfacher Weg?

Diese Laufabenteuer, über die ich schreibe, waren die schwersten Wege meines Lebens. Mit Abstand. Darüber zu schreiben, hat mir geradezu gut getan.

Was machen Sie beruflich?

Der bedeutendere Teil unserer gespaltenen Persönlichkeit, nennen wir ihn “Herrchen”, lebt vom Schreiben und Reden. Also hat er viel Zeit, viel Blödsinn zu verzapfen. Sein beruflicher Werdegang ist eher komplex.
Gearbeitet hat er als Kellner, Pianist, Taucher, Funker, Spülfeld-Abgas-Messwertesammler, Journalist,

Wie sieht Ihre Familie Ihre Lust zum Schreiben?

Unsere vier Kinder sind zu klein, um darauf eine sinnvolle Antwort zu geben. Was sie toll finden, ist wenn “Herrchen” ihnen abends selbst ausgedachte Geschichten erzählt. Zum Beispiel von einer Famile von Spechten, die leider einen Gummischnabel haben. Oder von ihrem Freund, dem Gorilla, der ganz viele Verbrecher fängt.

Worum geht es in Ihren Büchern?

Abstrakt gesehen, beschreiben sie detailliert die Entmachtung des Inneren Schweinehundes. Dabei werden körperliche und geistige Grenzen auf Arten überschritten, die viele für unmöglich oder zumindest für sehr gefährlich halten. Konkret passiert das auf haarsträubenden Lauftouren durch Nationalparks und Wüsten oder durch Auseinandersetzungen mit Yoga, Fitnesstraining – und sogar Golf.

Warum sollte man Ihre Bücher unbedingt lesen?
Was ist Ihrer Meinung nach das Besondere an diesem Buch?

Sie werden mit unseren Büchern durch bislang unentdeckte emotionalen Höhen und Tiefen gehen.
Und Sie werden sogar darüber lachen können.

zum vollständigen Interview

 

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